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Nur Streit im Familienurlaub? So geht’s ohne: 9 Tipps

Nur Streit im Familienurlaub? So geht’s ohne: 9 Tipps

Streit im Familienurlaub scheint ab einem gewissen Alter der Kinder irgendwie vorprogrammiert zu sein… Dabei wollen wir unsere gemeinsame Zeit auf Reisen doch so harmonisch und entspannt wie möglich verbringen. Meine 9 ultimativen Reisetipps sorgen dafür, dass ihr einen super entspannten Urlaub ohne Streit und mit viel Lachen mit eurer Familie verbringen werdet.

Entspannt und ohne Streit: Meine Familienurlaub-Tipps

Meine Liste mit 9 Tipps für einen harmonischen Urlaub ohne Streit ist vor allem für schon etwas ältere Kinder gedacht, mit den Kleinsten gibt es meiner Erfahrung nach eher weniger schwerwiegende Probleme in Sachen Harmonie auf Reisen. Here we go:

1. Die Kinder in die Reiseplanung einbinden

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Kauft einen oder vielleicht sogar zwei Reiseführer, die mit vielen Bildern und tollen Tipps zu eurem Reiseziel aufwarten. Keinen der Sorte Schriftgröße 8 und mit Lexikon-Ambitionen, sondern einen Reiseführer, der auf einen Blick die Highlights schmackhaft macht.

Eure Kinder werden neugierig und ganz von sich aus vorschlagen, was sie im Urlaub gerne sehen und erleben wollen. Vor Ort könnt ihr sie dann fragen, was sie machen wollen und sie werden eine Antwort haben! Lest dazu auch am besten auch Punkt 7.

2. Wählt ein Reiseziel aus, das die ganze Familie glücklich macht

Es ist keinem geholfen, wenn Mama und Papa unbedingt mal wieder die rauhe Schönheit Irlands erleben wollen, sich die Kids aber nichts sehnlicher wünschen als einen Strandurlaub an der Adria.

Vielleicht gibt es ja einen Kompromiss und ihr fahrt nach Frankreich?

Erst ein paar Tage Normandie und dann zum Relaxen weiter nach Südfrankreich… Mit der Bahn lässt es sich übrigens super bequem nonstop nach Frankreich reisen. Die Strecke Frankfurt – Marseille wird einmal täglich angeboten und dauert gerade mal knapp 8 Stunden.

3. Bucht eine Unterkunft mit viel Platz (und geht dem Streit aus dem Weg)

Achtet darauf, dass euer Zimmer genug (Frei)Raum bietet, so dass sich jeder zurückziehen kann, wenn er das mal braucht.

In vielen Hotels gibt es Familienzimmer mit Verbindungstüren, das ist genial.

So kann man einfach eine Tür schließen, wenn die Alten/Jungen mal wieder nerven 😉 Gibt es das nicht, dann leistet euch lieber ein Hotelzimmer mehr und schlaft getrennt vom Nachwuchs, als dass sich die Teens auf dem ausziehbaren Sofa breit machen müssen.

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Familienchalet auf dem Örlerhof in Südtirol

 

Noch besser ist eine Ferienwohnung oder gar ein Haus, in dem die Eltern und die Kids ihr eigenes Reich haben. Vielleicht sind ja sogar noch die Großeltern dabei…?

4. Jeder darf 3 Wunsch-Items mitnehmen

Bis zu einem gewissen Alter packen Mama und Papa die Urlaubskoffer für den Nachwuchs, damit die Ferien dann auch einigermaßen sinnvoll bekleidet angegangen werden können.

Dennoch solltet ihr eure Kinder auch hier einbinden und sie ein paar Dinge einpacken lassen, die sie selbst unbedingt dabei haben wollen. Was für euch unwichtig erscheint, ist womöglich ihr Allerwichtigstes. Damit das nicht ins ungeordnete Chaos ausbricht, grenzt die Anzahl an Lieblingsteilen gleich von Beginn an ein. 

5. Urlaubsgeld für die Kinder

Ihr freut euch doch auch, wenn ihr pünktlich zu den Sommerferien Urlaubsgeld von eurem Arbeitgeber bekommt, oder? Dann macht euren Kindern doch einfach auch mal überraschend diese Freude!

Es muss ja nicht viel sein, 10 € oder 15 € reichen völlig aus. Das Geld bekommen die Kinder dann zur freien Verfügung und können sich den ein oder anderen Urlaubsspaß erlauben, den ihr vielleicht nicht als notwendig erachtet hättet.

6. Nehmt Freunde mit

Als ich Teenie war, habe ich beinahe jede Sommerferien zwei Wochen Urlaub mit meiner besten Freundin (sie ist Einzelkind) und ihren Eltern gemacht. Das waren unvergessliche Urlaube und ich erinnere mich heute noch mit einem Lächeln daran.

Wir waren nie allein und deshalb war uns einfach nie langweilig: Bei Regenwetter haben wir stundenlang gequasselt, an Sonnentagen gemeinsam Sandburgen gebaut und den Fortschritt unserer Urlaubsbräune verglichen.

Überlegt euch allerdings gut, wen ihr mitnehmt, nicht dass euch die Urlaubsbegleitung eurer Kinder nach drei Tagen auf den Geist geht 🙂

Nehmt jemanden mit, der euer Kind glücklich und euch entspannt macht.

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7. Macht eine gemeinsame Wochen-/Tagesplanug

Nichts ist frustrierender für eure Kinder, wenn sie sich beim Aufwachen schon auf einen Strandtag freuen und dann beim Frühstück erfahren, dass ihr spontan beschlossen habt, einen Städtetag einzuplanen. Da ist der Streit vorprogrammiert.

Wenn ihr Punkt 1 beachtet habt, gibt es ja bereits eine Liste mit Wunsch-Aktivitäten aller Familienmitglieder. Plant diese grob vor Ort durch, damit es zu keinen unangenehmen Überraschungen kommt.

Klar, das Wetter kann einem immer mal einen Strich durch die Rechnung machen, aber daran kann selbst die Mama-Superpower nichts ändern 😉 Ein bisschen Spontanität muss immer drin sein!

8. Plant bewusst „Me-Time“ ein

Meistens informiere ich mich schon vorab, was mein besonderes Urlaubsgoodie sein soll – etwas, das ich ganz egoistisch nur für mich mache und genieße. Eine Massage, ein Shoppingbummel, ein Cafébesuch, eine besondere Laufstrecke oder eine Yogastunde…

Eure Kids dürfen natürlich dasselbe machen, jeder bekommt die Gelegenheit für kostbare „Me-Time“.

 

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Me-Time auf dem Bauernhof: Outdoor-Spa auf dem Hussnhof im Tölzer Land

 

Schließt der Wunsch den Rest der Familie ein und diese haben alle Lust darauf, umso besser 🙂

9. Macht euch locker

Der Urlaub ist nicht unbedingt die Zeit, in der die wichtigsten Erziehungsmaßnahmen getroffen werden müssen. Endlich seid ihr alle mal auf einem Haufen zusammen, Mama und Papa haben Zeit für den Nachwuchs und vermutlich ist für eure Kinder richtig viel geboten. Da kann es schon mal zur Glücksexplosion kommen und die Kinder sind „druff“.

Nehmt es locker und lasst fünfe mal gerade sein. Damit ist euch allen geholfen 😉

Was denkt ihr, helfen euch meine Tipps für Familienurlaub ohne Streit weiter? Habt ihr noch weitere Tipps, die für einen glücklichen Familienurlaub ohne Streit sorgen?

Fotos: Pexels, Unsplash

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